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Dieses Mal nur ein ganz kurzer Beitrag. Die Zeitung Emma hat einen Offenen Brief an Olaf Scholz formuliert, der seine früher abwägende Haltung im Ukraine-Krieg lobt und ihn dazu auffordert, auch weiterhin alles zu unternehmen, eine Eskalation zu verhindern: https://www.emma.de/artikel/offener-brief-bundeskanzler-scholz-339463.

Dieser Brief spricht mir aus dem Herzen. Er ist auch auf change.org veröffentlicht und kann da auch mit unterzeichnet werden.

Nachtrag 4.3.2023

Es hat ja um diesen Brief heftige Diskussionen gegeben, auch auf die Frage, ob sich hier Friedensfreunde mit Menschen mit ganz anderen Zielen zusammengetan haben. Mir ging es bei der Weiterleitung nicht um eine Bündnisfrage, sondern um die Inhalte, die für mich Wolfgang Streeck in einem Interview in der Frankfurter Rundschau am 25.2. gut zusammenfasst. Ich weiß nicht, ob es bei der jetzigen Eskalationslage sinnvoll wäre, die Lieferung jeglicher schwerer Waffen in die Ukraine abrupt zu beenden (ich habe ja letztlich nicht genug unabhängige Informationen, um das Vorgehen der russischen Armee in den von ihr besetzten Gebieten wirklich beurteilen zu können; doch falls die Berichte stimmen, knüpft es an dunkelste Traditionen der Stalinzeit mit ihrer massenhaften Verfolgung Unschuldiger an, und da ist eine befristete, beschränkte Fortführung dieses Kriegs vielleicht wirklich das kleinere Übel); aber sie müsste in jedem Fall verbunden sein mit massivem Druck auch auf die Ukraine, Einschränkungen wie sie das Minsker Abkommen vorsah, hinzunehmen, um eine langfristige Lösung zu ermöglichen.

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Die Herforder evangelische Marienkirchengemeinde Stiftberg hat mich in einem längeren Podcast zu meinem Werdegang aber vor allem zu den oben genannten Themen interviewt. Das ergab ein sehr lebendiges Gespräch zwischen dem dortigen Pfarrer Simon Hillebrecht, dem Presbyter Aike Schäfer und mir.

Nachzuhören unter https://ein-lebenszeichen.podigee.io/5-hanno-paul